App Store Optimization betreibt man aus verschiedenen Gründen. Oft ist das oberste Ziel die Auffindbarkeit in den Stores zu verbessern. Daneben kann man auch die Download-Conversion der Apps steigern oder aber auch Einfluss auf Ratings nehmen. Die Maßnahmen für die genannten Bereiche ist zudem so vielfältig, dass im Folgenden nur die Don’ts der ASO angeführt werden.

 

1. Platziere keine Keywords im App-Titel

 

Solange man nicht FaceBook, Whatsapp oder Snapchat heißt, sollte man möglichst die wichtigsten 1-3 Keywords in den Titel implementieren. Der Einfluss des Titels einer App hat genau wie eine URL einer Webseite einen erheblichen Einfluss auf die Auffindbarkeit in den AppStores. Gut gewählte Keywords steigern deutlich die Rankings nach Suchwörtern.

 

2. Gestalte detaillierte und komplexe App-Icon Designs

 

Detailreiche App-Icons erzeugen häufig den umgekehrten Effekt und senken den Wiedererkennungswert. Unter den Millionen von Apps sollte man möglichst prägnant sein. Das schafft man mit Kontrastreichen Icons mit klarer Symbolik.
Weiterhin empfehlen wir, das Design nach plattformspezifischen Vorgaben zu entwickeln. Diese kann man stets den Guidelines der Developer Seiten entnehmen.

 

3. Nicht zu oft updaten

 

Die Zeiten in denen Updates genervt haben gehören der Vergangenheit an. Regelmäßige Updates haben mitunter den größten Einfluss auf den Erfolg einer App. Seltene Updates werden zudem durch die Stores mit schlechteren Rankings abgestraft.

  1. Regelmäßige Updates signalisieren den AppStores Aktivität, was positiv auf den Suchalgorithmus einzahlt.
  2. Jedes Update ist eine Retention Maßnahme und die Nutzung steigt.
  3. Nutzer mögen keine großen Veränderungen: Bei regelmäßigen Updates mit kleinen Optimierungen und wenigen neuen Features ist man stets in der Weiterentwicklung und verärgert dennoch nicht die Nutzer.

 

4. Ändere niemals die Screenshots

 

Zum Launch einer App werden neue Screenshots angelegt und viele neigen dazu diese niemals zu aktualisieren. Wobei gerade Screenshots einen hohen Einfluss auf die Conversion haben. Beim Stöbern in den Apps schauen Nutzer am ehesten auf Screenshots, um sich ein Bild vom Inhalt zu machen. Daher sollten die Screenshots folgende Kriterien berücksichtigen:

  1. Screenshots sollten dem Inhalt der App entsprechen und auch immer die wichtigsten Usecases darstellen.
  2. Die Screenshots sollten stets aufgeräumt und mit „sauberer“ Statusleiste (Generischer Provider, Voller Empfang/Akku, Gleiche Uhrzeit)
  3. Screenshots sollten niemals alte Kalenderdaten oder auch andere veraltete Informationen anzeigen.

 

5. Schreibe möglichst lange Beschreibungstexte mit vielen Keywords

 

Beschreibungstexte müssen nicht lang sein und vor allem nicht als Textwüste. Nutze den Textvorschaubereich für eine knackige und kurze Beschreibung der Apps. Verschwende diesen Bereich niemals mit unnötigen Titeln oder Vorworten.
Nutze den Rest mit Strukturierten und nützlichen Informationen zu den Key-Features der Apps.
Beispielsweise mit Aufzählungszeichen.

 

6. Versuche möglichst viele Bewertungen bekommen

 

Es gibt viele Apps mit positiven 4-5 Sterne Bewertungen, was natürlich mit viel Arbeit verbunden ist. Man sollte jedoch zunächst nicht versuchen den Fokus auf den Erhalt von positiven Bewertungen setzen, sondern auf die VERMEIDUNG von negativen Bewertungen. Um nach einer 1-Stern Bewertung auf 4-5-Sterne zu kommen, braucht man sehr viele 5-Stern Bewertungen.
Daher:

  1. Platziere Feedback-Button möglichst sichtbar.
  2. Sei freundlich und bescheiden zu den Nutzern.
  3. Teste jedes Release ausgiebig vor dem Launch.